
Umschlagplatz
LKW rein, im Trockenen abladen
Sattelzüge fahren komplett in die Halle ein. Warenannahme, Umschlag und Kommissionierung passieren im geschützten Innenraum — witterungsunabhängig und ohne Rangieren im Freien.

Schneller Lager-Aufbau
Große beheizte Lagerfläche für Ihren Betrieb: LKW-tauglich, in einem Tag vor Ort aufgebaut, mitnehmbar bei Standortwechsel — und aktuell vom Gebäudeenergiegesetz ausgenommen.
Kernzahlen
Der Business Case
Sie brauchen kurzfristig zusätzliche Lagerfläche. Ihre bestehende Halle ist voll, Wachstum lässt sich nicht mehr abbilden. Eine feste Halle bauen kostet mehrere hunderttausend Euro, dauert 12 bis 24 Monate und bindet Sie an einen Standort. Externe Lagermiete summiert sich zu einer laufenden Belastung ohne Vermögensaufbau. Traglufthallen sind die dritte, oft übersehene Option — eine strukturierte, professionelle Halle für einen Bruchteil der Kosten und Zeit.
Moderne Traglufthallen sind vollwertige Gewerbehallen. Mit großzügigen Toranlagen fahren LKWs problemlos ein und aus und laden im Innenraum ab — das spart Rangieren im Freien und macht Warenannahme, Umschlag und Kommissionierung auch bei Regen und Schnee möglich. Die Innenhöhe wird projektspezifisch geplant und erlaubt sowohl Standard-Lagerhöhen als auch Hochregallager oder Schwerlastnutzung. Beheizt wird die Halle auf jede gewünschte Innentemperatur — mit Erdgas, Flüssiggas, Fernwärme, Wärmepumpe oder Biodiesel, je nachdem was am Standort wirtschaftlich Sinn ergibt.
Für rund 1.500 m² Grundfläche bewegen sich Traglufthallen unter 200.000 € — schlüsselfertig. Eine vergleichbare feste Halle liegt inklusive Fundament ab ca. 400.000 € (isoliert). Die Produktionszeit beträgt 10 bis 12 Wochen, der eigentliche Aufbau vor Ort dauert nur einen einzigen Tag. Wer schnell Kapazität braucht, ist Monate schneller in Betrieb als mit jeder festen Halle — und profitiert zusätzlich von der aktuell geltenden GEG-Ausnahme.
Ein weiterer strategischer Vorteil: Ihre Traglufthalle gehört Ihnen — nicht dem Standort. Wenn Sie umziehen, erweitern oder Standorte umstrukturieren, wird die Halle demontiert und am neuen Ort wieder aufgebaut. Bei einer festen Halle ist Ihre Investition eine Standortentscheidung. Bei einer Traglufthalle ist sie eine Kapazitätsentscheidung — mit voller Flexibilität.
Typische Einsätze
Vier realistische Szenarien, in denen Traglufthallen ihren wirtschaftlichen Vorteil ausspielen — vom täglichen Umschlag bis zur projektbezogenen Kapazitätsspitze.

Umschlagplatz
Sattelzüge fahren komplett in die Halle ein. Warenannahme, Umschlag und Kommissionierung passieren im geschützten Innenraum — witterungsunabhängig und ohne Rangieren im Freien.

Zwischenlager
Wenn die bestehende Halle umgebaut wird oder ein Neubau läuft, überbrückt die Traglufthalle den Kapazitätsengpass. Nach der Bauphase wird sie demontiert oder an einem anderen Standort weiterverwendet.
Bild folgt
Traglufthalle als Saisonlager mit Regalen und gestapelter Ware
Saisonlager
Für saisonale Ware (Gartenbedarf, Weihnachtsartikel, Fahrzeug-Reifen) muss die Halle nicht ganzjährig stehen. Als fliegender Bau nach DIN EN 13782 wird sie bei Bedarf aufgestellt und nach der Saison abgebaut.
Bild folgt
Traglufthalle als Materiallager auf einer Großbaustelle
Projekt- und Baustellenlager
Große Bauprojekte brauchen witterungsgeschützten Platz für Baustoffe, Werkzeuge und Vorfertigung. Die Traglufthalle steht in einem Tag, wird während der Projektlaufzeit genutzt und danach zum nächsten Einsatzort mitgenommen.
Fotos: realisierte Projekte unseres Systempartners DBS Engineering. Weitere Anwendungsbeispiele folgen.
Traglufthallen sind aktuell vom Gebäudeenergiegesetz (GEG) ausgenommen. Solange die Gesetzgebung das nicht ändert, entfallen die energetischen Anforderungen, die bei festen Hallen zunehmend Dämmstandard, Heiztechnik und Bauweise vorschreiben — inklusive Nachweispflichten und U-Wert-Vorgaben.
Für Sie bedeutet das geringere Investitionskosten, freie Wahl des Heizsystems und keine Dämmwertnachweise. Sie heizen die Halle auf die Temperatur, die Ihr Betrieb wirklich braucht — nicht die, die das Gesetz als Kompromiss zulässt. Mit dem Heizträger, der an Ihrem Standort am wirtschaftlichsten läuft.
kein U-Wert-Nachweis für Wände und Dach
kein regulatorischer Zwang zur Wärmepumpe
keine GEG-Nachweispflicht in der Genehmigung
Bitte beachten: Diese Ausnahme gilt nach aktueller Gesetzeslage 2026. Änderungen sind grundsätzlich möglich — Sie sollten die aktuelle Regelung mit uns bzw. der Genehmigungsbehörde projektspezifisch verifizieren.
Genehmigung
Zwei rechtliche Wege — abhängig davon, wie lange die Halle stehen soll. Beide begleiten wir vollständig, von der Statik über den Bauantrag bis zur Übergabe.
Der schnellere Weg zur Nutzung. Erstaufstellung für bis zu 3 Monate, verlängerbar auf insgesamt 6 Monate — ideal für saisonale Kapazitätsspitzen, projektbezogene Umschlag-Bedarfe oder als Überbrückung während einer festen Halle-Bauphase.
Für den dauerhaften Betrieb erforderlich. Wir übernehmen die vollständige Genehmigungsplanung inklusive Statik, Brandschutz und Behördenkommunikation.
Vergleich
Die drei realistischen Optionen für neue Lagerkapazität im direkten Vergleich. Farblich hervorgehoben: die Zeilen mit dem größten wirtschaftlichen Hebel.
| Merkmal | Traglufthalledieser Bereich | Feste Halle | Externe Miete |
|---|---|---|---|
| Investition 1.500 m² | unter 200.000 € | ab ca. 400.000 € (isoliert) | keine |
| Laufende Miete / Monat | — | — | 6.000–12.000 € typ. |
| Zeit bis Nutzung | 10–12 Wochen Produktion + 1 Tag Aufbau | 12–24 Monate inkl. Genehmigung | sofort |
| Genehmigung | fliegender Bau (3 + 3 Mon.) oder Baugenehmigung | vollständige Baugenehmigung | — |
| LKW-Einfahrt | problemlos — Ein- und Ausfahrt | ja / projektabhängig | Bestand |
| Heizung | frei wählbar — 5 Systeme, keine Dämmwerte | GEG-konform vorgeschrieben | Bestand |
| GEG-Pflicht | aktuell ausgenommen | ja, voll | — |
| Mitnehmbar bei Umzug | ja | nein | n/a |
| Garantie | 15 Jahre | projektabhängig | n/a |
Werte für „Feste Halle“ und „Externe Miete“ sind branchenübliche Marktrichtwerte 2026 für den DACH-Raum, netto, ohne Grundstück und Erschließung. Individuelle Angebote weichen projektabhängig ab.
Heizung
Fünf vollwertige Standardsysteme — keine „Zusatzoptionen“, sondern echte Alternativen. Weil Traglufthallen nicht unter das GEG fallen, sind Sie in der Wahl frei.
vielerorts günstigster Grundlastträger
wenn kein Gasnetz vor Ort verfügbar
in Gewerbegebieten oft die effizienteste Option
hohe Effizienz bei mittleren Zieltemperaturen
flexible Alternative wo klassische Netze fehlen
Häufig gestellte Fragen

Stefan Topic
Geschäftsführer
Persönliche Beratung
Ob saisonaler Umschlagbedarf, dauerhafte Erweiterung oder Überbrückung während eines Neubaus — wir hören zu, was Ihr Betrieb wirklich braucht, und liefern das passende Traglufthallen-Konzept schlüsselfertig ab Standort.